Geschichte
Oldtimer erfreuen sich seit jeher gesunder Beliebtheit. Derzeit erleben sie allerdings eine weitere Blütezeit.
Als der Zufall Stephan Musfeld, der seit seinen Jugendtagen in Oldtimer vernarrt ist, auf die mittlerweile nicht mehr gebrauchten Räumlichkeiten der ehemaligen Reparatur- und Maschinenhalle Züblin in Muttenz aufmerksam machte, war ein Projekt beinahe vor-provoziert. Und so sollte es kommen, dass Basel einmal mehr zur Schweizer Hochburg einer Spezialdisziplin wurde.
Der Bau des Pantheon Basel gründet jedoch mit nichten ausschliesslich auf Stephan Musfelds Leidenschaft für Oldtimer. Seine Begeisterung gilt auch dem Bauen an sich. Es ist für ihn Berufung und Leidenschaft zugleich. In seinem Büro stehen derweil auch eine Reihe von historischen Vermessungsgeräten, die er im Laufe der Zeit zusammengetragen hat. Als gelernter Tiefbauingenieur spricht er mit Bewunderung von jenen Leuten, die mit diesen zwar hoch präzisen, aber doch relativ einfachen Geräten beeindruckende Bauwerke erstellt haben, seien es Brücken, Strassen oder Tunnels. Bauwerke, die in ihrer endgültigen Form oft Kunstwerke waren, obwohl die Ingenieure, die sie schufen, sich wohl kaum als Künstler sahen – und ihre Werke auch nicht als Kunstwerke betrachteten.
Architektonisch eingebettet wird das Forum in die denkmalwürdige Bausubstanz von 1965. Mit 50 m stützenfreiem Durchmesser und einer aus nur 5 cm dünnen, vorgespanntem Dachhaut, gilt die kreisrunde Halle dann auch als bautechnische Meisterleistung.





